Gutachten

Gutachten zur Auslegung von § 11b des Tierschutzgesetzes (Verbot von Qualzüchtungen) BMEL 1999

PerserkatzePlakat

Das Gutachten soll insbesondere allen Züchtern von Heimtieren helfen, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und die Vorschriften des Tierschutzgesetzes, welche die Züchtung betreffen, in vollem Umfang zu beachten. Ziel ist das vitale, gesunde, schmerz- und leidensfreie Tier. Es muss ein Umdenken einsetzen, um die negativen Auswirkungen von Extremzüchtungen und Übertypisierungen zurückzudrängen. umdenken.tierzuliebe. Im Gutachten werden die Zuchtziele, soweit sie mit dem geltenden Tierschutzgesetz nicht vereinbar sind, zunächst allgemein und dann im Einzelnen besprochen und Vorschläge zur Verbesserung gemacht. Es handelt sich um züchterisch geförderte Defektgene oder deren Auswirkungen sowie durch wenige oder mehrere Gene bedingte Merkmalsausprägungen, die Schmerzen, Leiden oder Schäden bewirken oder die mit krankhaften Zuständen gekoppelt sind.Wenn Sie daran denken, sich ein Heimtier anzuschaffen, sei es Hund oder Katze, Kaninchen oder Vögel, dient dieses Gutachten auch für Sie als Orientierung.

Für Tierärztinnen und Tierärzte ist es hilfreich, um insbesondere zukünftige Tierbesitzer*innen über problematische Züchtungen aufzuklären und Alternativvorschläge zu machen.

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Richtungweisendes Gutachten wird Bewegung in die festgefahrene Diskussion um §11b TierSchG bringen (Prof. Dr. Cirsovius)

Auf der Suche nach den Ursachen für ein nach wie vor in diesem Bereich bestehendes Vollzugsdefizit zeigte sich, dass bei allen Überlegungen populationsgenetische Maßnahmen im Vordergrund stehen, ohne dabei zu berücksichtigen, dass das Tierschutzgesetz das Wohlergehen jedes einzelnen Tieres schützen soll ...
Gutachten zur „Rückzucht“ von Defektmutanten

Ergänzungsgutachten zur Verantwortung von Schaustellern, Ausstellungsveranstaltern, Zuchtrichtern, Verbandsvorständen und Tierärzten im Zusammenhang mit Verstößen gegen das Qualzüchtungsverbot belangt (Prof. Dr. Cirsovius)

Am 01.04.2021 hat der Verfasser im Auftrag der Tierärztekammer ein Gutachten zur Frage veröffentlicht, ob Verstöße gegen das Qualzuchtverbot nach § 11b Abs. 1 TierSchG tatbestandlich ausgeschlossen oder gerechtfertigt sein können, wenn bezweckt ist, als Endresultat – d. h. nach mehreren Zuchtgenerationen - schmerz-, leidens- und schadensfrei lebensfähige Nachkommen zu erzielen. Im Zusammenhang mit dieser – weitgehend zu verneinenden – Frage war auch zu klären, ob und wieweit sich weitere natürliche oder juristische Personen rechtswidrig verhalten, wenn sie derartige Zuchtmaßnahmen veranlassen, unterstützen, dulden oder sonst wie hiervon profitieren. Bezüglich der Tier- und Amtstierärzteschaft ist hierauf weitgehend eingegangen worden, s. Abschn. III des Gutachtens v. 01.04.2021. Offen blieb die Frage, ob und inwieweit sich auch Schausteller, Ausstellungsveranstalter, Zuchtrichter, Verbandsvorstandsangehörige und diese sie unterstützende Tierärzte ordnungswidrig oder im Extremfall gar strafbar verhalten können. Dies soll aufgrund Ergänzungsauftrags der Tierärztekammer Berlin v. 23.06.2021 nachfolgend beantwortet werden.

Das vollständige Gutachten finden Sie hier.

 

Die Zucht von Schauwellensittichen

Qualzucht und Tierleid oder zukunftsträchtiges Hobby?

Azulceleste Wellensittich

Eine kritische tierschutzrechtliche Beurteilung basierend auf wissenschaftlichen Publikationen, züchterischen Erkenntnissen und definierten Zuchtstandards mit besonderem Augenmerk auf § 11b TierSchG (Verbot von Qualzucht) von der Tierärztin Jessica Koser.

Das vollständige Gutachten lesen Sie hier.

 

 

Quelle: File:Azulceleste.jpg - Wikimedia Commons

 

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